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Weihnachten – Ein (Streit-)Fest

Aktualisiert: 2. Juni 2020

Alle Jahre wieder entbrennt die Diskussion, ob Christen Weihnachten feiern dürften oder sollten, denn – mittlerweile wissen es schon viele Menschen – Weihnachten ist im Grunde kein christliches Fest.


Es mag viele erstaunen, dass Weihnachten kein christliches Fest und auch nicht von den Aposteln eingeführt wurde oder gar von Jesus autorisiert wurde. Jesus wurde nicht am 24., 25. oder 26. Dezember geboren. Sein Geburtsdatum ist unbekannt. Es ist sicherlich kein Zufall, denn damit sollte die Heiligung des Geburtstages vermieden werden und stattdessen die Auferstehung in den Vordergrund gerückt werden. Auch der Aspekt, dass Jesus nicht ständig als kleines Kind – wie es in vielen Kirchen gehandhabt wird – in Erinnerung behalten werden möchte, sondern als Erlöser der Welt. Auch wenn Weihnachten im Grunde weder etwas mit dem Christentum zu hat noch mit der Geburt Jesu, ist es eine Zeit, die man besinnlich nutzen kann. Es ist eine arbeitsfreie Zeit und die soll gut genutzt sein. Statt Einkaufsstress und Geschenkesuche wäre es doch viel schöner die Zeit mit den Liebsten zu verbringen, denn seien wir doch mal ehrlich: wir wollen freie Zeit haben, um sie sinnvoll zu nutzen und nicht mit der Suche nach Geschenken, die dann vieleicht doch nicht genutzt werden oder schlimmstenfalls in der Mülltonne landen.


Dennoch lädt die Weihnachtszeit auch dazu ein über die Geburt und Mission Jesu Christi nachzudenken, denn das Thema ist auch bei Menschen im Munde, die nichts oder wneig mit der Kirche zu tun haben. Es ist daher wünschenwert, wenn Christen die Türen ihrer Gemeinden öffnen und Menschen dazu einladen sich mit Jesus Christus näher auseinanderzusetzen, denn – ob wir es wissen oder nicht – wir sind alle erlösungsbedürftig und brauchen die Beziehung zu dem, der uns geschaffen hat.

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